Vernalisation, Licht und Alter beiArabidopsis thaliana (L.) HeynhNapp-Zinn, Klaus
doi: 10.1007/BF01990002pmid: N/A
Pflanzen der winterannuellenArabidopsis-RasseStockholm, 0–91 Tage vor Beginn einer 40tägigen Lichtvernalisation ausgesät, blühten am frühesten, wenn sie vor der Vernalisation bei geringerer und nach der Vernalisation bei höherer Lichtintensität aufgewachsen waren. Durch die umgekehrte Kombination (höhere Intensität vor, geringere nach der Kältebehandlung) wurde der Blühbeginn am stärksten verzögert.
Die Blütenöffnung derVictoria regia in ihrer Beziehung zum LichtGessner, Fritz
doi: 10.1007/BF01990003pmid: N/A
Untersuchungen über die natürlichen Standortsverhältnisse derVictoria regia im Amazonas-Gebiet haben bestätigt, daß diese Pflanze im Rhythmus ihrer vegetativen Entfaltung an die Pegelschwankungen der Flüsse gebunden ist und sich nur bei steigendem Wasserstand, also zwischen Dezember und Juni entwickelt. Von Juli bis November ist die Pflanze an der Wasseroberfläche nicht sichtbar.
Experimentell induzierte Einkeimblättrigkeit beiEranthis hiemalisHaccius, Barbara; Trompeter, Gerhard
doi: 10.1007/BF01990004pmid: N/A
1.
BeiEranthis hiemalis erhält man nach Behandlung bestimmter Embryonalstadien mit 2,4-D-Lösungen (200–600 ppm) einen hohen Prozentsatz an anomal verwachsenkeimblättrigen Sämlingen.
2.
Die Anatomie dieser 2,4-D-Morphosen wird untersucht und eine lückenlose Übergangsreihe festgestellt von Synkotylen mit 2 gleich starken Leitbündeln in der Kotyledonarscheide über solche mit verschieden entwickelten Bündeln bis zu „monokotyl” erscheinenden Exemplaren mit nur einem Medianstrang. Auch in den zuletzt genannten Extremfällen zunehmender Reduktion des einen Kotyledos sitzt die Keimblattspreite nicht einem einfachen Blattstiel, sondern einer langen bis oben rings geschlossenen Scheide auf.
3.
Als die eigentliche Folge der 2,4-D-Einwirkung aufEranthis-Embryonen einer bestimmten Altersstufe werden die kotyledonaren Verwachsungserscheinungen angesehen, während es wahrscheinlich von zusätzlichen Faktoren abhängt, ob dabei 2 gleich starke Anlagen betroffen werden oder ob es zugleich zu einer mehr oder weniger weitgehenden Unterentwicklung des einen Kotyledos kommt.
4.
Die für die Induktion von Synkotylie sensible Phase der Embryoentwicklung setzt mit dem Beginn einer erhöhten Teilungstätigkeit in den Kotyledonarpolen des noch birnförmigen Embryos ein und endet mit der ersten mikroskopisch sichtbaren Hervorwölbung der Primordien.
5.
Die hier behandelten 2,4-D-Morphosen unterscheiden sich anatomisch und entwicklungsgeschichtlich sehr einschneidend von den Keimpflanzen bisher untersuchter normalerweise einkeimblättriger Dikotylen-Arten, während sie in vielen Zügen mit synkotylen Varianten oder Mutanten normalerweise zweikeimblättriger Arten übereinstimmen.
Über den Lichtkompensationspunkt der LandpflanzenLieth, Helmut
doi: 10.1007/BF01990008pmid: N/A
In einer früheren Arbeit (Lieth 1958) wurde festgestellt, daß sich die colorimetrische CO2-Bestimmung nachKauko sehr gut dazu eignet, den Lichtkompensationspunkt der Landpflanzen zu bestimmen. Wir haben daher in der vorliegenden Arbeit den Kompensationspunkt solcher Pflanzen nach vielen Richtungen hin untersucht. Bei diesen Studien sollte unter anderem geprüft werden, ob die Feststellung des Kompensationspunktes als Testmethode bei der Bearbeitung ökologischer und physiologischer Probleme geeignet ist. Im einzelnen wurde folgendes untersucht und festgestellt: